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Männlich, hochsensibel

Eine schwarze Feder schwebt in der Luft. Im Hintergrund sieht man das Wasser eines Sees oder Flusses, in dem sich Berge spiegeln.

Gefühle und Stimmungen anderer stark wahrnehmen, auf Reize wie Lärm und Licht intensiv reagieren oder große Empathie besitzen – Hochsensibilität tritt in vielen Formen in Erscheinung. Obwohl Elaine Aron, Pionierin in diesem Feld, keinen Unterschied zwischen Männern und Frauen sieht, scheint das Thema bei Männern trotzdem weniger präsent zu sein. Nicht allzu selten gilt es als Tabuthema. „Mann“ hält sich tendenziell zurück.

Für den Beitrag habe ich mit Sebastian Kraus gesprochen, einem freiberuflichen Werbetexter aus Marburg. Er bezeichnet sich selbst als hochsensibel, auf seiner Website schildert er Erfahrungen. Er erzählte, wie es ihm als hochsensibler Mann geht und warum es Männern generell schwerer fällt, darüber zu sprechen. Zudem sprach ich mit Iris Lasta, die als psychologische Beraterin Hochsensible im Alltag unterstützt. Sie berichtete von ihrer Arbeit mit Hochsensiblen in der Praxis und von der Diskrepanz, die Männer in der Gesellschaft wahrnehmen.

Radio-Beitrag: Männlich, hochsensibel. Gestaltung: Florian Koch

Der Beitrag wurde am 03. Juni 2020 im Rahmen der von uns Studierenden gestalteten Sendung „Kulturcollage“ auf Radio NJOY ausgestrahlt.